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Ratgeber · Honorare

Was kostet ein Innenarchitekt? Honorarmodelle im Klartext

Drei Angebote, drei völlig verschiedene Summen, und keines erklärt, wofür genau. Dieser Ratgeber zeigt, wie in Deutschland abgerechnet wird, was die HOAI seit 2021 noch vorgibt und welche Fragen ein Angebot beantworten muss, bevor Sie unterschreiben.

Kostenloses Angebot, persönliche Antwort in 24 Stunden, Projekt schicken. Oder eine Frage in den 1:1 Design Call für 99 € mitbringen.

Essbereich mit Nussbaumtisch, olivgrünen Samtstühlen und heller Eichenküche im Hintergrund
Projekt G56, Küche und Essbereich. Genau solche Übergänge zwischen Möbel, Einbau und Licht bestimmen, wie viel Planung ein Projekt braucht.

Wer drei Angebote für dieselbe Wohnung einholt, bekommt oft drei Zahlen, die nichts miteinander zu tun haben. Das liegt selten an Gier und fast immer daran, dass die drei Studios verschiedene Dinge anbieten: Das eine endet nach dem Entwurf, das zweite rechnet Ausführungsplanung und Baustelle mit ein, das dritte verdient zusätzlich am Möbeleinkauf. Wer die Modelle kennt, vergleicht in zwanzig Minuten sauber, und spart sich das teuerste Missverständnis der Branche.

Warum es keinen Festpreis für Innenarchitektur gibt

Viele Bauherren suchen eine Tabelle, aus der sich ein Honorar ablesen lässt. Es gibt sie nicht mehr. Seit dem 1. Januar 2021 sind die Honorartafeln der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI) nur noch Orientierungswerte; Mindest- und Höchstsätze sind seit dem EuGH-Urteil vom 4. Juli 2019 (C-377/17) nicht mehr verbindlich. Das Honorar wird frei in Textform vereinbart. Wird nichts vereinbart, gilt der Basishonorarsatz, also der untere Wert der Tafel (§ 2a, § 7 HOAI).

Für Sie als Privatkunde steckt darin ein handfester Schutz: Nach § 7 Abs. 2 HOAI muss die planende Seite Sie vor Vertragsschluss in Textform darauf hinweisen, dass auch ein höheres oder niedrigeres Honorar als die Orientierungswerte vereinbart werden kann. Fehlt dieser Hinweis, ist eine höhere Vereinbarung unwirksam und es bleibt beim Basishonorarsatz. Ein Angebot, das diesen Satz enthält, ist ein gutes Zeichen, nicht Bürokratie, sondern Sorgfalt.

Titel, Kammer und was das für Sie bedeutet

„Innenarchitektin“ und „Innenarchitekt“ sind in Deutschland geschützte Titel: Sie setzen ein einschlägiges Studium, zwei Jahre Praxis und die Eintragung in eine Architektenkammer voraus; in vielen Bundesländern ist damit auch die Bauvorlageberechtigung für innenraumbezogene bauliche Änderungen verbunden. „Interior Designer“ ist dagegen frei verwendbar. Beide Wege können hervorragende Arbeit liefern, prüfen Sie deshalb Referenzen, Versicherung und Vertrag, nicht nur die Berufsbezeichnung. Damit das hier eindeutig ist: Dania Lima arbeitet als Interior Designerin und Gründerin von Daradiant Interiors, nicht als kammereingetragene Innenarchitektin. Wo Statik, Bauantrag oder Genehmigungen berührt werden, holen wir die entsprechende Fachplanung dazu.

Den Preis treiben am Ende vier Dinge: der Umfang (ein Zimmer oder das ganze Haus), das Bauen im Bestand (Altbau in Oberkassel gegen Neubaugebiet im Kreis Heinsberg), die Gestaltungsintensität, die HOAI ordnet Innenräume nach Zahl der Funktionsbereiche, Lichtplanung, Raumproportionen, technischer Ausstattung, Farb- und Materialgestaltung sowie konstruktiver Detaillierung in die Honorarzonen I bis V ein, und der Anteil an Begleitung auf der Baustelle.

Zur Transparenz vorweg: Die einzige Zahl von uns in diesem Text ist der 1:1 Design Call für 99 €. Alles andere ist ein kostenloses, phasenweise aufgebautes Angebot, das Sie innerhalb von 24 Stunden nach Ihrer Anfrage erhalten.

Die vier Honorarmodelle im Vergleich

International beschreiben Berufsverbände wie das britische BIID im Kern dieselben Wege, auf denen abgerechnet wird: nach Stunden, als Pauschale, als Prozentsatz der Bausumme, als Planungshonorar plus Beschaffungsgebühr, oder als Mischung daraus. Der BIID bezeichnet Missverständnisse über die Abrechnung als häufigste Streitursache zwischen Designern und Kunden.

ModellPasst zuWorauf Sie achten
StundensatzEinrichtungsberatung, Zweitmeinung, einzelne EntscheidungenImmer eine Stunden- oder Kostenobergrenze vereinbaren; klären, ob Anfahrt, Lieferantenkontakt und Musterbeschaffung mitzählen
Preis pro QuadratmeterGanze Wohnungen mit gleichmäßiger GestaltungstiefeUnfair, wenn 70 % der Arbeit in Küche und Einbauschrank stecken und 30 % im Flur, Intensität, nicht Fläche, bestimmt den Aufwand
PhasenpauschaleDie meisten privaten Projekte vom Konzept bis zur ÜbergabeNur mit benannten Ergebnissen je Phase; sonst ist die Pauschale ein Blankoscheck in beide Richtungen
Prozent der anrechenbaren KostenGrößere Umbauten, deren Budget sich erst entwickeltBemessungsgrundlage schriftlich festlegen und klären, ob Einkaufsmargen obendrauf kommen
Honorarzone I–V als ZuschlagAngebote, die der HOAI-Systematik folgenIn welche Zone Ihre Räume eingeordnet wurden und woraus sich das ergibt: Funktionsbereiche, Lichtplanung, Material- und Detailtiefe (§ 35 HOAI)

Zur Einordnung der Prozentlogik: Die HOAI-Honorartafel für Innenräume (§ 35) setzt erst bei anrechenbaren Kosten von 25.000 € an (dort liegt die Spanne je nach Honorarzone bei rund 3.120 bis 6.631 €) und reicht bis 25 Millionen Euro. Unterhalb von 25.000 € gibt es schlicht keinen Tafelwert; das Honorar ist reine Vereinbarungssache. Kostenportale wie kostencheck.de nennen für größere Vorhaben grob 10 bis 15 % der Umsetzungskosten. Solche Werte sind Marktbeobachtung, keine Preisliste, und sie sagen nichts darüber, welche Leistungen darin enthalten sind.

Ein Punkt, der in Angeboten oft fehlt und trotzdem legitim ist: der Umbauzuschlag. Für Umbauten und Modernisierungen von Innenräumen erlaubt § 36 HOAI bei durchschnittlichem Schwierigkeitsgrad einen Zuschlag von bis zu 50 % auf das errechnete Honorar. Bestand ist planerisch aufwendiger als eine leere Fläche, wer das offen ausweist, rechnet ehrlicher als jemand, der es still einpreist.

Wie ein Studio mit zwei Standbeinen kalkuliert

Wir sitzen in Lissabon und arbeiten in Nordrhein-Westfalen. Daraus folgt ein Kostenmodell, das Sie in unseren Angeboten schwarz auf weiß sehen: Die Konzeptphase läuft per Video und verursacht keine Reisekosten. Die Vor-Ort-Phasen (Aufmaß, Ausführungsmeilensteine, Styling-Tag) bündeln wir zu geplanten Terminen, statt für jede Kleinigkeit anzureisen. Die Gewerke koordinieren wir auf Deutsch. Das Angebot weist aus, welche Phase remote und welche vor Ort stattfindet, mehr dazu auf unseren Seiten zu Interior Design in Düsseldorf und im Kreis Heinsberg.

Welche Leistungsphasen Sie bezahlen, und was Sie dafür bekommen

Die HOAI gliedert Innenräume in neun Leistungsphasen mit festen Anteilen am Honorar. Auch wenn Ihr Studio nicht nach HOAI abrechnet, ist diese Liste der beste Maßstab, um zu erkennen, was in einem Angebot fehlt.

LeistungsphaseAnteilWas daraus entsteht
LP 1 Grundlagenermittlung2 %Aufgabenstellung, Rahmenbedingungen, erste Klärung
LP 2 Vorplanung7 %Grundrissvarianten, Kostenrahmen
LP 3 Entwurfsplanung15 %Der Entwurf, den Sie freigeben
LP 4 Genehmigungsplanung2 %Unterlagen für erforderliche Genehmigungen
LP 5 Ausführungsplanung30 %Tischlerpläne, Elektro- und Leuchtenpositionen, Details
LP 6 + 7 Vergabe7 % + 3 %Leistungsverzeichnisse, Angebotsvergleich, Auftragsvergabe
LP 8 Objektüberwachung32 %Baustelle, Termine, Qualität, Abnahme
LP 9 Objektbetreuung2 %Mängelverfolgung und Dokumentation nach der Übergabe

Die Zahlen erklären das größte Missverständnis überhaupt: Ausführungsplanung und Objektüberwachung machen zusammen 62 % des Honorars aus. Der schöne Entwurf, den die meisten Menschen für „die Arbeit“ halten, sind 15 %. Wenn ein Angebot deutlich günstiger ist als die anderen, endet es fast immer nach LP 3, und die restlichen zwei Drittel der Arbeit landen bei Ihnen.

Küche in heller Eiche mit steinerner Kochinsel und hinterleuchteter Rückwand aus Naturstein
Projekt G56, Kochinsel mit Wasserfallkante und hinterleuchtete Rückwand. Fugenbild, Steckdosen und Lichtkanten stehen in der Ausführungsplanung, lange bevor die Tischlerei liefert.

Übersetzt in ein Wohnprojekt heißt das: Briefing und Aufmaß, dann das Konzept mit Grundrissvarianten, Material- und Lichtkonzept und einem ersten Kostenrahmen, danach die Ausführungsplanung mit Tischlerplänen, Steckdosen- und Leuchtenpositionen und Leistungsbeschreibungen, anschließend die Begleitung der Ausführung und zuletzt Styling und Übergabe. Was am Ende selbstverständlich aussieht, entsteht fast immer in dieser fünften Phase, Millimeter für Millimeter, gemeinsam mit der Tischlerei und lange vor dem ersten Möbelkauf.

Der bdia beschreibt den Nutzen von Innenarchitekten unter anderem damit, „Kosten frühzeitig zu optimieren“, „Planungs- und Ausführungsrisiken zu reduzieren“ und „die Qualität der Umsetzung zu sichern“. Genau das ist der Grund, warum LP 8 so schwer wiegt: Im Bestand entscheidet sich auf der Baustelle, ob aus einem guten Plan ein gutes Zimmer wird.

Versteckte Kosten, die gute Planung verhindert

Das Honorar ist der sichtbare Teil der Rechnung. Der unsichtbare Teil entsteht dort, wo niemand geplant hat.

  • Fehlbestellungen und Rückläufer. Ein Kleiderschrank, der unter der Dachschräge zehn Zentimeter zu hoch ist, eine Arbeitsplatte, die im Aufzug nicht um die Ecke kommt, eine Küche ohne Rücksicht auf Gas- und Abwasserführung. Zweimal einrichten ist teurer als einmal planen.
  • Nachträge auf der Baustelle. Was nach Baubeginn geändert wird, kommt als Nachtragsangebot zurück, zu einem Preis, den Sie kaum noch verhandeln können, weil die Kolonne bereits im Haus ist. Entschieden wird deshalb am Schreibtisch, nicht im Rohbau.
  • Offene Schnittstellen zwischen den Gewerken. Die teuerste Stelle eines Bauzeitenplans ist die, an der zwei Gewerke aufeinander warten: die Tischlerei auf ein Aufmaß, das erst nach dem Verputzen möglich ist, der Elektriker auf eine Leuchtenliste, die noch niemand freigegeben hat. Wer diese Übergaben schriftlich terminiert, spart Wochen.
  • Fehlende Zustimmungen. In der Eigentümergemeinschaft brauchen bauliche Veränderungen am Gemeinschaftseigentum einen Beschluss (§ 20 WEG). In der Mietwohnung braucht praktisch jede bauliche Veränderung die Zustimmung der Vermieterseite; § 554 BGB gibt nur für Barrierefreiheit, E-Ladeinfrastruktur, Einbruchschutz und Steckersolar einen Anspruch. Die erste Frage vor jedem Einbaumöbel lautet deshalb: Eigentum oder Miete?
  • Kein Puffer. Halten Sie einen Prozentsatz der Gesamtsumme als Reserve zurück, Feuchtigkeit, alte Leitungen und Abflüsse tauchen im Bestand zuverlässig auf. Wer die Reserve von Beginn an mitführt, entscheidet später selbst, wo gespart wird; wer sie weglässt, überlässt diese Entscheidung dem Bauzeitenplan.

Innenarchitekt-Angebot vergleichen: Das muss drinstehen

Legen Sie die Angebote nebeneinander und suchen Sie nicht die Endsumme, sondern diese fünf Punkte.

  1. Die Honorarvereinbarung selbst. Liegt sie in Textform vor? Enthält sie den Hinweis nach § 7 Abs. 2 HOAI? Stehen die Summen netto oder brutto, und welche Nebenkosten (Reisen, Drucke, Musterbeschaffung) kommen gesondert hinzu?
  2. Benannte Leistungsphasen mit Ergebnissen und Zahlungsplan. Was löst die nächste Rechnung aus? Eine Pauschale ohne Leistungsbeschreibung schützt niemanden.
  3. Fachplanung, die nicht enthalten ist. Statiker, Bauantrag und Bauvorlage, Elektro- und Lüftungsplanung, Brandschutz: Was davon holen Sie selbst dazu, und wer koordiniert es? Diese Zeile entscheidet über die Endsumme mehr als der Stundensatz.
  4. Präsenz vor Ort. Anzahl und Zweck der Ortstermine, wer kommt, und wie die Betreuung dazwischen läuft: Foto- und Video-Updates, feste Videocalls, ein schriftliches Protokoll nach jedem Termin.
  5. Geldflüsse bei der Beschaffung. Kauft das Studio in Ihrem Namen? Gibt es eine Beschaffungspauschale? Werden Händlerkonditionen weitergegeben oder wenigstens offengelegt? Die Checkliste des BIID rät Auftraggebern ausdrücklich, nach Zahlungen und Vorteilen von Lieferanten und Handwerksbetrieben zu fragen, tun Sie das, und lassen Sie die Antwort in den Vertrag schreiben. Ebenfalls in den Vertrag gehören Berufshaftpflicht und Nutzungsrechte an den Plänen.

Acht Fragen, bevor Sie unterschreiben

  1. Kommt die Honorarvereinbarung in Textform, mit dem Hinweis nach § 7 Abs. 2 HOAI, dass ein höheres oder niedrigeres Honorar als die Orientierungswerte vereinbart werden kann?
  2. Welche Leistungsphasen deckt das Honorar ab, und was halte ich am Ende jeder Phase in der Hand?
  3. Rechnen Sie einen Umbauzuschlag nach § 36 HOAI, und mit welchem Prozentsatz ist er angesetzt?
  4. Welche Fachplanung ist nicht enthalten (Statiker, Bauantrag, Elektro- und Lüftungsplanung, Brandschutz), und wer koordiniert sie?
  5. Wie viele Überarbeitungsrunden sind enthalten, was kostet eine zusätzliche, und ab wann gilt eine Änderung als neues Briefing?
  6. Wer ist wie oft vor Ort, und was bekomme ich nach jedem Termin schriftlich: Protokoll, Fotos, Mängelliste?
  7. Wie gehen Sie mit Händlerrabatten und Provisionen um: weitergegeben, offengelegt oder einbehalten, und wer bestellt in wessen Namen?
  8. Welche Nebenkosten kommen hinzu, wem gehören die Pläne nach Projektende, und stehen alle Summen netto oder brutto?

Stellen Sie allen Studios in der engeren Wahl dieselben acht Fragen (der BIID empfiehlt, mindestens drei Büros anzufragen) und schreiben Sie die Antworten auf ein Blatt. Wer auf die Frage nach Nebenkosten und Fachplanung mit „das klären wir später“ antwortet, hat sie damit schon beantwortet.

Puderblauer Kleiderschrank neben einer hellgelben Wickelkommode vor mintfarbener Wandvertäfelung, The JJ Project, Heinsberg
The JJ Project in Heinsberg, Schrank und Wickelkommode als geplante Einheit, aus einem fast leeren Raum. Konzept per Video, Aufmaß und Umsetzung in gebündelten Terminen vor Ort.

Wo der Design Call für 99 € vor einem Projekt seinen Platz hat

Nicht jede Frage braucht ein Projekt. Manchmal fehlt nur eine Stunde mit einem geübten Blick auf den Grundriss. Genau dafür gibt es den 1:1 Design Call: 60 Minuten per Google Meet, 99 €, sichere Online-Zahlung. Bringen Sie Grundriss, Fotos und Ihre Fragen mit.

  • Eine Familie in Neuss, die vor der Küchenplanung wissen will, ob die Wand wirklich fallen muss.
  • Ein Paar in Düsseldorf, das zwischen Online-Interior-Design und Komplettservice schwankt.
  • Eigentümer in Aachen, die klären wollen, ob es Planung braucht oder eine gute Tischlerei genügt.
  • Käufer einer Wohnung in Lissabon, die den Grundriss prüfen lassen möchten, bevor der Notartermin steht.

Am Ende des Calls stehen konkrete nächste Schritte. Wird daraus ein Projekt, folgt auf Ihre Anfrage innerhalb von 24 Stunden ein kostenloses, phasenweise aufgebautes Angebot, der Call ist ein Filter, keine Verpflichtung. Je nach Ergebnis passt unser Full-Service Interior Design mit gebündelten Vor-Ort-Terminen, eine Einrichtungsberatung als Zwischenstufe oder das reine Online-Konzept. Und wenn das Budget eng ist: Im Programm Design mit Herz gibt es Pro-bono-Projekte und Pakete zu reduzierten Konditionen, Konditionen auf Anfrage.


Häufige Fragen zu den Kosten

Was kostet ein Innenarchitekt pro Stunde?

Es gibt keinen gesetzlichen Stundensatz. Die HOAI kennt seit 2021 nur noch Orientierungswerte, Stundensätze werden frei vereinbart. Wichtiger als die Höhe des Satzes ist die Obergrenze: Lassen Sie sich für Beratungsaufträge eine Stunden- oder Kostenobergrenze in Textform bestätigen und klären Sie, ob Anfahrt, Lieferantentelefonate und Musterbeschaffung mitgezählt werden.

Was kostet ein Innenarchitekt pro qm?

Ein Quadratmeterpreis ist nur bei ganzen Wohnungen mit ähnlicher Gestaltungsintensität fair. Eine Küche mit Einbaumöbeln braucht ein Vielfaches an Planungszeit pro Quadratmeter gegenüber einem Flur. Fragen Sie deshalb immer, welche Leistungsphasen und wie viele Ortstermine in dem Quadratmeterpreis enthalten sind.

Gilt die HOAI für Innenarchitekten noch?

Ja, aber nur als Orientierung. Seit dem 1. Januar 2021 sind Mindest- und Höchstsätze nicht mehr verbindlich, Grundlage war das EuGH-Urteil vom 4. Juli 2019 (C-377/17). Ohne abweichende Vereinbarung in Textform gilt der Basishonorarsatz. Die Honorartafel für Innenräume beginnt bei 25.000 € anrechenbaren Kosten; darunter wird das Honorar vollständig frei vereinbart.

Was kostet ein Innenarchitekt beim Umbau einer Wohnung?

Bauen im Bestand ist planerisch aufwendiger als ein Neubau. Für Umbauten und Modernisierungen von Innenräumen erlaubt § 36 HOAI einen Umbauzuschlag von bis zu 50 % bei durchschnittlichem Schwierigkeitsgrad. Entscheidend sind Umfang, Zustand des Bestands und der Anteil an Ausführungsbegleitung. Ein seriöses Angebot gliedert das nach Phasen, sodass Sie Konzept, Ausführungsplanung und Begleitung einzeln bewerten können.

Wie vergleiche ich Angebote von Innenarchitekten richtig?

Nur phasenweise. Prüfen Sie, welche Ergebnisse jede Phase liefert, wie viele Überarbeitungsrunden und Ortstermine enthalten sind, wie Beschaffung und Händlerkonditionen gehandhabt werden und was ausdrücklich ausgeschlossen ist. Stellen Sie allen Studios in der engeren Wahl dieselben Fragen und legen Sie die Antworten nebeneinander.

Kann ein Studio aus Lissabon ein Projekt in NRW betreuen?

Ja, wenn der Ablauf darauf ausgelegt ist: Konzeptphase per Video, Vor-Ort-Phasen als gebündelte Termine für Aufmaß, Ausführungsmeilensteine und Styling-Tag, dazwischen Foto- und Video-Updates, Koordination der Gewerke auf Deutsch. The JJ Project in Heinsberg ist unsere abgeschlossene Referenz in NRW. Ein 1:1 Design Call für 99 € klärt vorab, ob das Modell zu Ihrem Vorhaben passt.

Der nächste Schritt

Der nächste Schritt ist kleiner, als er sich anfühlt: Schreiben Sie uns, was Sie vorhaben, wie viel Zeit Sie haben und in welchem Zustand die Räume sind, Sie erhalten innerhalb von 24 Stunden ein kostenloses Angebot, nach Phasen gegliedert, mit klaren Ergebnissen je Phase. Wenn Sie vorher lieber eine Stunde ehrliche Einschätzung möchten, buchen Sie den 1:1 Design Call für 99 €. Beides verpflichtet zu nichts, außer zu einer besseren Entscheidung.

Angebot mit klaren Phasen, kostenlos und in 24 Stunden

Erzählen Sie uns von Ihren Räumen, Ihrem Zeitplan und Ihrem Budgetrahmen. Sie erhalten ein transparentes, phasenweise aufgebautes Angebot, ohne Verpflichtung. Lieber zuerst sprechen? Buchen Sie einen 1:1 Design Call für 99 € mit Dania.

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